Kulturelle Veranstaltungen

03.12.2009 – 03.12.2009Kulturelle Veranstaltung
Konzert im Rahmen der Tagung „Magie in Vergangenheit und Gegenwart“
Koordination: Villa Vigoni


Anika Vavic


Aufgewachsen in Belgrad, trat die junge Pianistin Anika Vavic bereits im Alter von acht Jahren bei ihrem ersten Auftritt vor eine breite Öffentlichkeit. Seitdem brilliert die junge Pianistin regelmäßig in Solorecitals, Klavierkonzerten, bei Radio- und Fernsehsendungen sowie in verschiedenen Kammermusikformationen und zieht Publikum wie Presse gleichermaßen in ihren Bann.

Anika Vavic lebt seit ihrem 16. Lebensjahr in Wien, anfänglich, um bei Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst zu studieren. Im Laufe der Jahre erhielt sie darüber hinaus wichtige künstlerische Impulse u.a. durch Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Oleg Maisenberg, Alexander Satz und Mstislaw Rostropowitsch.

Im Oktober 2001 gewann sie den Zweiten Steinway-Wettbewerb in Wien und in diesem Rahmen auch den Sonderpreis für die beste Haydn-Interpretation. Im November 2001 wurde sie Stipendiatin des Herbert von Karajan Centrums in Wien und der Gottfried von Einem-Stiftung. 2002 verlieh ihr das Land Österreich den „Frauen.Kunst.Preis“ für die Sparte Musik. Für die Saison 2003/2004 wurde Anika Vavic auf Vorschlag des Wiener Musikvereins und des Wiener Konzerhauses für den renommierten Konzertzyklus „Rising Stars“ ausgewählt, der sie als Solistin in die berühmtesten Konzerthäuser der Welt führte, darunter Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Kölner Philharmonie, Cité de la Musique Paris, Mozarteum Salzburg und Festspielhaus Baden-Baden. Gemeinsam mit dem Musikverein produzierte der ORF hierzu eine CD-Einspielung ihres Recital-Programms.

Im Jahr 2009 trat Anika Vavic unter anderem beim Penderecki-Klavierfestival in Warschau und beim „New Horizon“-Festival in Sankt Petersburg auf. Ein weiterer Höhepunkt war die Uraufführung des Requiems für Klavier, Streichorchester und Membranophon in Kiel, das der taiwanesisch-österreichische Komponist Shih ihr zugeeignet hat.

Anika Vavics große Leidenschaft gilt auch der Literatur; im Sommer 2008 verfasste sie ihren ersten Roman: „Chromatik“ ist die erfundene Geschichte einer jungen berühmten russischen Pianistin, die von Skrjabin besessen ist. Der Roman beleuchtet das Künstlerleben hinter der Bühne und gibt dem Leser die Möglichkeit, die Musikbranche aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. „Chromatik“ wird in mehrere Sprachen übersetzt und erscheint demnächst.


PROGRAMM

Joseph Haydn (1732-1809) Sonate in D-Dur Hob XVI: 1

Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate in D-Dur Op. 10/3

 ~~~~~~~~~~ Pause ~~~~~~~~~~

Robert Schumann (1810-1856) Kreisleriana Op. 16

Frédéric Chopin (1810-1849) Ballade in As-Dur Nr. 3, Op. 47

 
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